FSJ Erfahrungsbericht aus dem Schuljahr 2023/20224

Ich bin Jule und mache dieses Schuljahr (23/24) mein freiwilliges soziales Jahr an der Apollonia-von-Wiedebach-Schule in Leipzig. Meine alltäglichen Aufgaben sind beispielsweise die Betreuung des Freistundenzimmers, das Leiten einer eigenen AG, Hospitationen im Unterricht, aber auch immer wieder das Begleiten von verschiedenen (besonders jüngeren) Klassen bei Exkursionen. Im Freistundenzimmer beschäftige ich mich mit einzelnen Lernenden, die zu spät gekommen sind und helfe ihnen bei ihren Aufgaben.

Zu Beginn des Schuljahres lag es in meiner Verantwortung, das Freistundenzimmer so einzurichten, dass sich die Jugendlichen bei mir wohlfühlen. So können sie in einer „Chill-Ecke“ mit Sofa und Sitzsack entspannen, sich bei der Auswahl verschiedener Spiele bedienen oder sich am Tischkicker austoben. Ich mag es, wie vielseitig mein Arbeitsalltag ist und wie ich dennoch darin meine Routine entwickeln konnte. Auch fühle ich mich bei den Menschen an der Schule sehr gut aufgehoben - sowohl bei den Kindern und Jugendlichen als auch dem Kollegium aus Lehrkräften, Teach-Firstlerinnen und Start-Studierenden. Die Atmosphäre im Umgang mit anderen nehme ich generell als sehr offen und freundlich war. Insgesamt habe ich das Gefühl, sehr herzlich aufgenommen worden zu sein und erfahre auch im Schulalltag viel Wertschätzung für meine Arbeit. Ich habe eine Arbeitskultur kennengelernt, wo auch offen über Probleme und Schwierigkeiten geredet werden kann und man an einer passenden Lösung für alle Beteiligten interessiert ist.

Das FSJ an dieser Schule bietet mir verschiedene Möglichkeiten, mich in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Schulkontext auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln, die ich ansonsten im Alltag nicht hätte machen könnte. Dementsprechend hilft mir das FSJ auch bei meiner weiteren beruflichen Orientierung, da ich nun ein realitätsnäheres Bild von verschiedenen Berufen des Schulalltags bekomme (bspw. Lehrkraft, Schulsozialarbeit etc.).